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Unser Leitbild

Der Träger des Don Bosco Haus in Chemnitz ist die Deutsche Provinz der Salesianer Don Boscos, Körperschaft des öffentlichen Rechts, St. Wolfgangsplatz 10, 81669 München, die seit 1991 an mehreren Orten Sachsens in der Jugendhilfe und der beruflichen Rehabilitierung tätig sind. Die Kongregation der Salesianer Don Boscos (SDB) engagiert sich entsprechend dem Auftrag des Gründers, Johannes Bosco (1815-1888), besonders für die „benachteiligten und ärmeren Jugendlichen“. Ihr Dienst richtet sich auf jene junge Menschen, „die wegen ihrer wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen, aber auch wegen ihrer affektiven, moralischen und spirituellen Armut wenig Entfaltungsmöglichkeiten haben und am Rande der Gesellschaft leben“ (vgl. 20. Generalkapitel der SDB).

Dieser Auftrag führte die ersten Ordensleute Don Boscos in Chemnitz auf den Sonnenberg, wo ihre Teestube bald zu einem beliebten Treffpunkt für benachteiligte Kinder und Jugendliche wurde. Als 1995/1996 in der Ludwig Kirsch Strasse 13 endlich eine feste Bleibe für diese Zielgruppe entstand, verband die Arbeit im neu errichteten Don Bosco Haus bereits ein stattliches Team Ehren- und Hauptamtlicher, darunter Ordensleute und angestellte Mitarbeiter/innen aus Bayern und Sachsen. Die innerdeutsche Begegnung ist zu einem Spezifikum des Don Bosco Haus Teams geworden. Sie ist auch Auftrag und Programm für unsere Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen.

Wie alle salesianisschen Einrichtungen schätzen wir den Wert der Erziehungs- und Pastoralgemeinschaft. Zu ihr gehören die Ordensleute, die angestellten Mitarbeiter/innen, die Kinder- und Jugendlichen, Freiwillige im FSJ oder in europäischen Freiwilligendiensten, die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen sowie Freunde und Förderer. Ihr Miteinander in familiärer Atmosphäre ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal der Pädagogik Don Boscos in seiner Sorge um die jungen Menschen.

„Wir lassen uns leiten von dem Stil Don Boscos, der auf der Grundlage seines Glaubens besonders benachteiligten jungen Menschen mit einer tiefen Sympathie begegnete. Diese Qualität der Begegnung drückte sich vor allem darin aus, dass er nicht nur für junge Menschen arbeitete, sondern auch mit ihnen zusammenlebte und herzliche Gastfreundschaft pflegte. Er sorgte stets dafür, dass etwas los war. Er schaffte durch seine Person und durch entsprechende Strukturen eine frohe Atmosphäre. Er entdeckte immer positive Seiten der Kinder und Jugendlichen und entwickelte so für sie und mit ihnen Berufs- und Lebensperspektiven.“
Diese „Qualität der Begegnung“ mit den Jugendlichen und untereinander ist ein zentraler Wert unserer Arbeit. Sie orientiert sich an der Soziallehre der Kirche, mit ihren Bausteinen „Personalität“ (Christliches Menschenbild), „Solidarität“, „Subsidiarität“ und dem „Vorrang des Gemeinwohles“. „Wir wollen die Würde des Menschen schützen, in einer pluralen Welt Orientierungshilfe geben und zu einem solidarischen Leben beitragen.“

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